Darmaufbau nach Antibiotika: Zurück zum Darmgleichgewicht


Antibiotika zerstören während der Therapie den Großteil an nützlichen Darmbakterien und somit das Fundament unseres Immunsystems.

Der Darmaufbau nach Antibiotika ist daher eine wertvolle Maßnahme, die uns wieder zu einer gesunden Darmflora, einer besseren Verdauung, mehr Wohlbefinden und nachhaltiger Gesundheit verhelfen kann.

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Zerstörung nützlicher Bakterien im Darm
Antibiotika und die Nebenwirkungen für den Darm

Die meisten Menschen in unserer Gesellschaft haben bereits mehrmals im Leben Erfahrungen mit Antibiotika gemacht.

Tatsächlich hat eine Studie der DAK sogar ergeben, dass ein komplettes Drittel der dazu Befragten innerhalb der letzten 12 Monate mindestens einmal ein Antibiotikum eingenommen hat.

Verschrieben wird das Medikament aus unterschiedlichsten Gründen. So kommt die Antibiotika-Therapie oftmals schulmedizinisch zur Behandlung schwerer bakterieller Infekte zum Einsatz. Bronchitis, Husten und Erkältungen zählen im Übrigen zu den häufigsten Verschreibungsgründen eines Arztes.

 

Wie jedes Medikament bringen jedoch auch Antibiotika Nebenwirkungen mit sich:

Die Zerstörung von nützlichen Bakterien im Darm, welche essenziell für unsere körperliche sowie auch für unserer seelische Gesundheit, den Stoffwechsel und unser Wohlbefinden sind.

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In diesem Beitrag befassen wir uns deshalb mit dem natürlichen Darmaufbau nach Antibiotika und zeigen auf, wie wir wieder zu einer gesunden Darmflora und einem damit verbundenen stärkeren Immunsystem finden.

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Bakterien im Darm
Warum die Darmflora nach Antibiotika aufbauen?

Zahlreiche Menschen leiden unter Durchfall, chronischen Blähungen, unreiner Haut, Verdauungsbeschwerden und Verstopfung. Die Ursachen für derartige und weitere Symptome liegen oftmals im Darm.

Es geht also um das Darmmilieu (Darmflora), welches eine entscheidende Rolle für die Gesundheit unseres gesamten Körpers spielt.

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Auch wenn sich Naturheilkunde, Ayurveda und TCM seit Jahrhunderten rund um die Welt mit der Darmgesundheit befassen, wissen wir spätestens seit dem Bestseller-Buch der Medizinstudentin Giulia Enders „Darm mit Charme“, dass in etwa 100 Billionen wichtige Bakterien unsere Verdauung auf Trab halten und zusammen die lebenswichtige Darmflora bilden.

 

Mikroorganismen und Immunsystem
Darmflora – Was ist das?

Die Darmflora – oder auch Mikrobiom (Mikrobiota) genannt – sorgt dafür, dass Nährstoffe aufgenommen werden können. Darüber hinaus vermeiden die nützlichen Mikroorganismen, dass sich krankheitserregende Keime im Darm ansiedeln.

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Außerdem produziert das Mikrobiom essenzielle Vitamine und bildet den größten Teil unseres Immunsystems.

Rund 80 Prozent unserer Immunzellen des Körpers befinden sich in der Darmschleimhaut.

 

Es ist daher kaum verwunderlich, dass der Darmaufbau nach Antibiotika beziehungsweise eine natürliche Darmaufbaukur lohnenswerte Maßnahmen darstellen, wenn wir das Fundament unserer Gesundheit wiederherstellen wollen.

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Negative Auswirkungen der Mikrobiota
Darmflora gestört – Ungleichgewicht im Darmmilieu

So nützlich die Darmflora auch ist – sie kann einen sehr schädlichen Einfluss auf unsere Gesundheit ausüben.

Ist die Darmflora gestört, hat sich die Zusammensetzung der Bakterienarten verändert. Des Weiteren gibt es von einigen Darmbakterien-Arten zu wenige, da andere die Gelegenheit hatten, sich verstärkt auszubreiten.

Zu den häufigsten Ursachen eines gestörten Darmmilieus gehört also die Vermehrung von schädlichen Bakterien.

Diese ist in der Praxis oftmals durch Antibiotika-Therapien begründet, doch auch einige weitere Faktoren haben einen negativen Einfluss auf die Darmflora.

 

Wie äußert sich eine gestörte Darmflora?
Darmflora gestört – Ursachen

  • Antibiotika-Therapien, insbesondere wenn häufig durchgeführt
  • Verzehr von Lebensmitteln, die mit Antibiotika belastet sind
  • Belastungen durch Schwermetalle, Aluminium und E-Stoffe
  • Pestizide und Gifte aus der Landwirtschaft
  • Dauerhafte Medikamenteneinnahme, die den pH-Wert im GIT verändert
  • Stressbelastung (Histaminausschüttung)
  • Chronische Infektionen z.B. Parasiten
  • Chronische Entzündungen
  • Strahlen- und Chemotherapie
  • Magensäure-Blocker wie Omeprazol (Protonenpumpenhemmer)
  • Störungen an Bauchorganen (z.B. Bauchspeicheldrüse), Gallenstörungen
  • Ernährungsfehler und Verstopfung durch Bewegungsmangel

Neben der Einnahme von Antibiotika hat insbesondere unsere moderne Lebensweise – mit ihren unzähligen belastenden Umwelteinflüssen – einen negativen Einfluss auf unser Mikrobiom. Deshalb ist nicht nur der Darmaufbau nach Antibiotika sinnvoll.

Tatsächlich haben nämlich unzählige Krankheiten, Beschwerden und auch Allergien vielfach mit einer gestörten Darmflora zu tun – oftmals werden die gängigen Symptome einfach zu spät mit unserem Darm in Verbindung gebracht und somit zu lange ignoriert.


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Darmflora nach Antibiotika aufbauen
Symptome einer gestörten Darmflora

Eine gestörte Darmflora kann unterschiedlichste körperliche und psychische Symptome mit sich bringen.

Folgende Symptome sind typisch für Störungen des Mikrobioms und können ursachengemäß oftmals mit dem Darmaufbau nach Antibiotika behoben werden:

  • Schwaches Immunsystem
  • Hautprobleme, Akne und Ekzeme
  • Reizdarm Symptome
  • Wiederkehrende Pilzinfektionen
  • Allergien, Neurodermitis, Schuppenflechte
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Bluthochdruck und erhöhte Cholesterinwerte
  • Blähungen, Verstopfung und Durchfall
  • Übelkeit und Vollheitsgefühl
  • Chronische Müdigkeit und Erschöpfung
  • Häufige Kopfschmerzen und Migräne
  • Übergewicht und Stoffwechselerkrankungen
  • Gelenkschmerzen und Muskelverspannungen
  • Nahrungsunverträglichkeiten
  • Diabetes
  • Neurologische Erkrankungen
  • Wiederkehrende Vaginal- und Blaseninfekte
  • Mangelerscheinungen, insbesondere an Vitaminen

Dies waren nun einige der möglichen physischen Auswirkungen. Nicht vergessen werden sollte außerdem, dass der Darm glücklich macht.

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Kann das wirklich sein?

Ja, da Neurotransmitter wie das Glückshormon Serotonin – neben vielen anderen wichtigen Hormonen – größtenteils im Darm produziert werden.

Glückshormone wie Serotonin sorgen für die Übertragung von Gefühlen. So haben wir das Erleben von Glück, Freude und Gelassenheit unter anderem dem Botenstoff zu verdanken.

In Untersuchungen konnte im Übrigen festgestellt werden, dass ein niedriger Serotonin-Spiegel von schlechter Laune über Angst, Reizbarkeit und Aggressivität bis hin zu Depressionen führen kann.

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Die Vielfalt der Darmbakterien
Übergewicht und Stoffwechselerkrankungen nach Antibiotika

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass unsere Darmflora offenbar auch zu einem großen Teil darüber entscheidet, ob ein Mensch übergewichtig wird beziehungsweise Stoffwechselstörungen entwickelt.

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So berichteten die klinischen Forscher im Fachmagazin Nature davon, dass eine geringe Vielfalt an Darmbakterien die Wahrscheinlichkeit für Insulin-Resistenz und Fettleibigkeit erhöht.

Leider ist es somit anscheinend tatsächlich so, wie es viele Menschen persönlich erleben:

Man kann so gesund und ausgewogen essen wie man will – wenn der Darm die Nahrung nicht ordentlich aufnimmt und verwertet, werden wir auf Dauer übergewichtig und krank.

 

Darmbakterien und Darmperistaltik
Durchfall nach Antibiotika – Antibiotika-assoziierte Diarrhö

Durchfall gehört zu den häufigsten Nebenwirkungen einer Antibiotika-Therapie. Medizinisch wird hierbei von einer Antibiotika-assoziierten Diarrhö (AAD) gesprochen.

Die Durchfälle entstehen, da das Medikament die Anzahl der nützlichen Darmbakterien reduziert, was zu „Lücken“ im Darmmilieu führt.

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In diesen Lücken können sich Keime sowie auch Pilze ansiedeln und vermehren. Außerdem verstärken einige Antibiotika die Darmperistaltik (Darmbewegungen).

So verweilt unsere Nahrung kürzer im Darm als gewöhnlich, was wiederum zu Durchfällen führen kann.

Auch wenn nahezu 50 Prozent aller Patienten an einer AAD leiden, kommt es jedoch auch ohne akute Durchfälle zu einer Dezimierung des Darm-Ökozentrums, weshalb es überaus wichtig ist, die Darmflora nach Antibiotika aufzubauen.

 

Die Darm-Hirn-Haut Achse
Darmflora und die Haut

Wahre Schönheit kommt von innen!

Zweifellos liegt dieses alte Sprichwort auch was unsere Haut betrifft richtig.

Aktuelle Studien haben nämlich gezeigt, dass die Darmbakterien ebenfalls mit unserer Hautgesundheit in Verbindung stehen. Dies erklärt folglich auch die Beschwerden vieler Patienten, die unter Hautproblemen und Ausschlag nach Antibiotika leiden.

Forscher bezeichnen den Zusammenhang zwischen Psyche, Darm und Haut als „Darm-Hirn-Haut-Achse“ (Gut-Brain-Skin Axis). Hautprobleme werden somit durch eine Reaktionskette mit Darm und Psyche in Verbindung gebracht.

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Darmflora aufbauen nach Antibiotika
Keine vollständige Normalisierung nach 6 Monaten

In einer Studie von Dr. Sofia Forslund (Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin) wurden die Wechselwirkungen von Mensch und Mikrobiom untersucht. Im Fokus stand der regenerative Darmaufbau nach Antibiotika.

Die Studienergebnisse zeigten, dass sich die Darmflora der Studienteilnehmer auch 6 Monate nach dem Verabreichen von Antibiotika nicht aus eigener Kraft vollständig erholt.

Einige empfindliche Bakterienarten blieben auch nach dieser langen Zeit noch immer dauerhaft verschwunden – und zwar nicht gerade wenige. Außerdem erhöhten sich auch die Antibiotika-Resistenzgene der Bakterien beträchtlich.

Aus diesem Grund ist es überaus wichtig, dass wir unsere Darmflora nach Antibiotika aufbauen – indem wir ihr durch natürliche Maßnahmen zum Gleichgewicht verhelfen und dafür sorgen, dass sie alle essenziellen Darmbakterien enthält.


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1000 verschiedene Bakterienarten
Darmflora aufbauen nach Antibiotika – Probiotika

Eine intakte Darmflora enthält über 1000 verschiedene Bakterienarten.

Im Grunde gilt daher folgendes:

Je vielfältiger die Zusammensetzung unseres Mikrobioms, desto gesünder bleiben wir und desto wohler fühlen wir uns.

 

Wollen wir unsere Darmflora nach Antibiotika aufbauen, helfen Probiotika und Präbiotika.

Probiotika enthalten zahlreiche der lebenswichtigen Bakterienstämme, die sich im Darm eines gesunden Menschen befinden.

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Werden die essenziellen Darmbakterien über optimal kombinierte Präparate eingenommen, veranlassen sie die förderliche Neubildung des so wichtigen Lebenszentrums im Darm und legen damit wieder die Grundlage für nachhaltige Gesundheit.

Die hilfreichen Bakterienstämme siedeln sich nach der Einnahme im Darm an und entledigen sich von schädlichen Bakterien. Darüber hinaus bringen sie unseren Stoffwechsel und die Verdauung auf natürliche Weise wieder in Schwung.


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Hochwertige Nahrung für Mikroorganismen
Darmflora aufbauen nach Antibiotika – Präbiotika

Als Präbiotika werden die Ballaststoffe bezeichnet, welche unseren guten Darmbakterien als hochwertige Nahrung dienen. Gemeinsam mit den Mikroorganismen tragen sie daher ebenfalls entscheidend zum Aufbau der Darmflora bei.

Präbiotika sind in einigen Lebensmitteln enthalten – vielfach in Gemüse, Obst und Vollkornprodukten.

Präbiotische Lebensmittel fördern daher generell eine gesunde Darmflora, sind jedoch vor allem im Zuge einer Aufbaukur nach Antibiotika sehr wichtig, weshalb wir sie unbedingt mit auf den Speiseplan setzen sollten.

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Darmaufbau nach Antibiotika
Was sind präbiotische Lebensmittel?

Unsere Gesundheit profitiert davon, wenn sich die effektiven Mikroorganismen im Darm möglichst wohl fühlen.

Mit folgenden Lebensmitteln können wir das Wachstum der nützlichen Darmbewohner ankurbeln:

  • Leinsamen
  • Flohsamen
  • Knoblauch
  • Zwiebeln
  • Spargel
  • Chicorée
  • Löwenzahn
  • Schwarzwurzel
  • Hülsenfrüchte
  • Sauerkraut
  • Pastinaken
  • Lauch
  • Roggen
  • Hafer
  • Artischocken
  • Grüne Bananen
  • Äpfel
  • Topinambur

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Ganzheitliche Therapiemaßnahmen
Darmflora aufbauen – Darmsanierung nach Antibiotika

Eine natürliche Darmsanierung gehört seit vielen Jahren zu den erfolgreichsten und wichtigsten Therapieformen überhaupt.

So wird eine Darmaufbaukur zum einen für die Behandlung von Krankheiten und Beschwerden eingesetzt.

Darüber hinaus kommt sie jedoch auch als Präventivmaßnahme zum Einsatz, um folglich dafür Sorge zu tragen, dass diese erst gar nicht entstehen können.

Der Darmaufbau nach Antibiotika profitiert in der Regel vor allem von einer mehrphasigen und natürlichen Darmkur, welche in Form einer ganzheitlichen Therapie die Vorzüge von Darmreinigung und Darmaufbau miteinander kombiniert.

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Unter Darmreinigung ist hierbei jedoch keinesfalls das schulmedizinische „Spülen des Darminhaltes“ gemeint.

Vielmehr sorgen die optimal aufeinander abgestimmten Inhaltsstoffe für die Reinigung des Darmtraktes.

Forscher der Universität von Grenada haben außerdem in Studien Zusammenhänge von Darmgesundheit und Leberbeschwerden festgestellt. So hat sich gezeigt, dass sich eine gesunde Darmflora äußerst positiv auf eine Fettleber auswirkt.


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Darmsanierung nach Antibiotika
Vorsicht bei der Produktauswahl

Wollen wir unseren Darm reinigen und die Darmflora nach Antibiotika aufbauen ist es sehr wichtig, den Darmaufbau vollkommen natürlich zu gestalten und somit auf die Inhaltsstoffe der Kur zu achten.

Unnötige Zusätze und schädliche synthetische Stoffe – welche in so manchen Darmkuren vorkommen – sollten deshalb unbedingt gemieden werden.

Eine mehrphasige Darmaufbaukur sollte somit folgende Elemente enthalten:

  • Hilfreiche und wohltuende Präbiotika wie Flohsamenschalen
  • Ein natürliches und effektives Bindemittel wie Chlorella, Bentonit oder Zeolith
  • Probiotika mit essenziellen Darmbakterien

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Darmkur nach Antibiotika
Welche Aufbaukur ist zu empfehlen?

Bei der Auswahl einer Aufbaukur nach Antibiotika ist es wichtig, gleich mehrere Faktoren zu beachten.

So ist zum einen eine mehrphasige Darmkur empfehlenswert, die obendrein auch noch zusätzliche Darm- und Leberkräuter enthält, was demzufolge die Wirkungen noch einmal maximiert.

Außerdem sollten Allergiker darauf achten, dass die Aufbaukur frei von Inhaltsstoffen ist, die Unverträglichkeiten auslösen können. Darüber hinaus ist für Vegetarier und Veganer auch die Kapselhülle wichtig, welche in diesem Fall pflanzlich sein sollte.

 

Generell ist ebenfalls von sämtlichen synthetischen Zusatzstoffen abzuraten. Wollen wir unsere Darmflora nach der Einnahme von Antibiotika aufbauen, sollten wir nämlich keinesfalls zusätzliche toxische Stoffe zuführen.

Folglich ist diese Darmkur besonders empfehlenswert, da sie alle Kriterien erfüllt. Tatsächlich gibt es aktuell kaum vergleichbare Darmkuren, welche alle Prozesse des Darmaufbaus verbinden und gleichzeitig auch keine Allergien und Unverträglichkeiten auslösen.

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Bioprophyl entwickelt und kombiniert seit 1991 hochwertige Naturprodukte, welche zur Erhaltung von Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Vitalität beitragen. Des Weiteren ist das Familienunternehmen seit Jahren für die Natürlichkeit und die ökologische Erzeugung seiner Produkte bekannt.

So beliefert Bioprophyl seit vielen Jahren auch Apotheken, Heilpraktiker und Therapeuten, was uns am Ende dazu veranlasst hat, die Darmsanierung zu empfehlen.


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Studien der Cochrane Collaboration
Darmaufbau bei Kindern

Auch bei Kindern kann der Aufbau der Darmflora sehr sinnvoll sein. So kommen Probiotika und Darmkuren ebenfalls bei unseren Kleinen und Kleinsten immer dann zum Einsatz, wenn der Verdacht auf eine Störung der Darmflora besteht (Dysbiose).

Ist dies der Fall, hat ein Kind beispielsweise chronische Beschwerden wie Koliken, schmerzhafte Blähungen und Verdauungsbeschwerden.

Doch vor allem plötzlicher und vermehrter Durchfall, eine erhöhte Infektanfälligkeit sowie auch Neurodermitis und Allergien werden mit Probiotika therapiert.

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Das Forschungszentrum der Cochrane Collaboration hat sich vor allem mit der Antibiotika-assoziierten Diarrhö bei Kindern auseinandergesetzt.

Hierbei konnten bereits bei einer kurzzeitigen Anwendung sowohl in der Prävention als auch bei der Behandlung von infektiösem Durchfall klare Erfolge erzielt werden.

So reduzierten die Bakterienstämme Dauer und Stuhlfrequenz sichtlich und trugen zum Aufbau einer gesunden Darmflora bei.

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Wechselwirkungen des Darmaufbaus
Probiotika Nebenwirkungen

Probiotika gelten als äußerst gesund und konnten in verschiedensten Studien bei so vielseitigen Beschwerden helfen, weshalb es kaum vorstellbar ist, dass die nützlichen Mikroorganismen für Nebenwirkungen sorgen können. Dennoch kommt es gelegentlich zu:

  • Verstopfung oder Durchfall
  • Blähungen

Die Nebenwirkungen von Probiotika legen sich in der Regel zumeist nach wenigen Tagen oder Wochen wieder – sobald das erwünschte Gleichgewicht der Darmflora durch die verschiedenen Bakterienstämme näher rückt.

 

Was hilft dem Darmmilieu?
Darmflora Ernährung

Selbstverständlich ist es sinnvoll, während des Darmaufbaus nach Antibiotika sowie auch nach der Darmkur auf unsere Ernährung zu achten, um unserem Darm noch zusätzlich Gutes zu tun.

So sorgt eine gute Darmflora Ernährung nicht nur während der Aufbaukur für schnellere und bessere Ergebnisse sondern hilft uns auch dabei, das Darmgleichgewicht zukünftig aufrecht zu erhalten.

Folgende Lebensmittel und Angewohnheiten sind wohltuend und heilsam für unseren Darm:

  • Apfelessig
  • Ballaststoffreiche Lebensmittel
  • Fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut
  • Gemüse

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Gemieden werden sollten hingegen:

  • Tierische Fette
  • Alkohol
  • Zucker

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Langsam und in Ruhe essen

Es ist wichtig, dass wir uns fürs Essen Zeit nehmen, uns entspannt hinsetzen und gut kauen.

Außerdem sollten wir nur essen und nichts anderes nebenher tun, wie beispielsweise Fernsehen oder am Smartphone spielen.

 

Weniger essen – Hin und wieder Fasten

Viele Menschen in den westlichen Gesellschaften essen deutlich zu viel und oftmals zu häufig. So leidet zum einen unsere Energie darunter, da der größte Teil für die Verdauung verwendet wird.

Außerdem ist unser Darm ständig im Dauerbetrieb, was ihm die Fettverbrennung sowie auch das Regulieren des Hormonhaushalts erschwert.

 

Es kann daher sehr hilfreich sein, hin und wieder zu fasten oder ein bis zweimal die Woche das Abendessen wegzulassen, um unserem Darm folglich eine Auszeit zu gönnen.

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Nahrung, Zusatzstoffe und Pestizide

Unsere Darmflora hat insbesondere unter der modernen Lebensweise zu leiden. Es ist daher wichtig, Zusätze, synthetische Stoffe und Pestizide in Nahrungsmitteln zu meiden.

 

Zubereitung von Speisen

Schonendes Dämpfen anstelle von zu heißem Braten und Frittieren schont nicht nur unseren Darm sondern sorgt auch noch dafür, dass wir mehr Vitamine und Nährstoffe aus den Lebensmitteln erhalten.

 

Viel trinken

Viel trinken unterstützt unseren Darm. Doch auch unsere Leber, die Nieren und die gesamte Entgiftung des Körpers profitieren von viel Flüssigkeit. Hierbei sind zuckerhaltige Getränke jedoch tabu. Am besten trinken wir Quellwasser und ungesüßte Kräutertees.

Ein Geheimtipp für Darm und Stoffwechsel ist außerdem die Herstellung von hexagonalem Wasser.

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Mehr Lebensqualität und Vitalität?
Fazit zur Darmsanierung nach Antibiotika

Der Darmaufbau nach Antibiotika ist eine wichtige Maßnahme, wenn wir den Auswirkungen einer oder mehrerer Antibiotika-Therapien entgegenwirken wollen. So hilft uns der natürliche Aufbau der Darmflora dabei, das Fundament von Gesundheit und Wohlbefinden wiederherzustellen.

Demzufolge können wir nicht nur Mangelerscheinungen und verschiedenste Beschwerden ursachenspezifisch therapieren sondern auch langfristige Krankheiten physischer und psychischer Art vermeiden – oder zumindest das Risiko deutlich einschränken.

Die Maßnahme stellt daher eine hervorragende Möglichkeit dar, einen chemiefreien und nachhaltigen Weg einzuschlagen, um zukünftig von mehr Lebensqualität und Vitalität zu profitieren.

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Es ist uns ein großes Anliegen, das Wissen um natürliche Therapien wie den Darmaufbau nach Antibiotika und die Heilkräfte der Natur zu verbreiten, sodass am Ende möglichst viele Menschen von mehr Gesundheit und Wohlbefinden profitieren. Wenn du das auch so siehst, dann hilf uns bitte dabei, indem du diesen Artikel teilst! Herzlichen Dank!

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Über den Autor

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Andre Tochtermann ist Online Unternehmer, Freelancer, Weltenbummler, Autor und Gründer der Schoepferinsel. Zu seiner Vision gehören die Aufklärung und Verbreitung von „alternativen“ Therapieverfahren und Naturheilmitteln, die einen ganzheitlichen und ursachenbezogenen Ansatz vertreten. Ihm ist es eine Herzensangelegenheit, dass die Menschen wieder zu sich und zurück zur Natur finden.

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